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Pressemitteilung: Eckpunkte-Papier zum Beruf der Heilpraktiker*innen an Gesundheitsminister Spahn überreicht

Pressemitteilung
Eckpunkte-Papier zum Beruf der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker an Gesundheitsminister Spahn überreicht

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(Links unsere Vorstandsfrau Else Schnakenberg) Foto: BMG

Berlin. Am 24. Juni 2021 hat Gesundheitsminister Spahn ein Eckpunkte-Papier zum Beruf der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Empfang genommen. Mitglieder einer Arbeitsgruppe von 16 Berufsverbänden, Fachgesellschaften und Ausbildungsstätten waren zur Übergabe nach Berlin gereist.

Die Autorinnen und Autoren des Eckpunkte-Papiers folgten damit der Anregung und Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten und Gesundheitsausschussmitglied Alexander Krauß, dem Gesundheitsminister ein gemeinsam erarbeitetes Grundsatzdokument zu überreichen.

Die zentralen Botschaften des Dokumentes lauten:
Die Heilpraktikerschaft ist eine wichtige und unverzichtbare Säule im Gesundheitswesen. Die Organisationen der Heilpraktikerschaft - Verbände, Fachgesellschaften und Bildungsanbieter - verfügen über Kompetenz und Erfahrung in allen Bereichen der Heilpraktikerausbildung und der Berufsausübung und müssen zwingend und kontinuierlich in einen möglichen Entwicklungsprozess zum Heilpraktikerrecht eingebunden werden.

Das Eckpunkte-Papier beschreibt ferner in knapper Form wichtige Kernpunkte für zukünftige Entwicklungen im Heilpraktikerberuf und zur Ausbildung der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker.

So werden der Erhalt der Therapiefreiheit und Therapievielfalt und die weiterhin weisungsfreie und selbständige Ausübung der Heilkunde für die Heilpraktikerschaft gefordert, außerdem die Wiederermöglichung der Eigenbluttherapie. Die Heilpraktikerschaft positioniert sich zudem klar für den Erhalt der sektoralen Heilpraktikererlaubnis für den Bereich der Psychotherapie und für das Recht der Patientinnen und Patienten auf freie Therapie- und Therapeutenwahl. Der Berufsstand versteht sich als ein wichtiges Instrument, die Forderungen der Weltgesundheitsorganisation und der UNESCO zu erfüllen, die komplementären und traditionellen Verfahren in die Gesundheitssysteme eines jeden Staates zu integrieren und zu fördern.

Überreicht wurde das Eckpunkte-Papier von der jüngsten Heilpraktikerkollegin der Arbeitsgruppe – als Symbol für den hohen Frauenanteil und die Zukunftsorientierung der Heilpraktikerschaft. Der Minister machte im Gespräch deutlich, dass eine Überarbeitung des Heilpraktikergesetzes anstehe, ließ jedoch den Zeitpunkt offen.

Die bei der Übergabe ebenfalls anwesende CSU-Abgeordnete Emmi Zeulner äußerte sich als Mitglied des Gesundheitsausschusses sehr positiv zum Heilpraktikerberuf. Sie betonte dabei die Wichtigkeit eines gemeinsamen Auftritts der Berufsverbände gegenüber der Politik sowie die Notwendigkeit definierter Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Berufsausbildung und -ausübung.

Das Treffen in Berlin wurde von allen Beteiligten als ein gelungener Auftakt für eine zukünftige Zusammenarbeit der Berufsvertretungen bewertet. Alle Autorinnen und Autoren des Eckpunkte-Papiers waren sich stets bewusst, dass diese Arbeitsgruppe noch nicht das Meinungsspektrum der gesamten Heilpraktikerschaft widerspiegelt.

Die Arbeitsgruppe versteht die Chance dieser Aktion als Beginn einer kontinuierlichen und kollegialen Zusammenarbeit aller Vertretungen der Heilpraktikerschaft. Das Ziel ist, sich im Zusammenschluss gemeinsam für die Interessen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und des Berufsnachwuchses einzusetzen.

Zukünftige Diskussionsthemen der Heilpraktikerschaft werden z. B. die Heilpraktikerausbildung, das Gutachten des Bundesgesundheitsministeriums zum Heilpraktikerberuf und Maßnahmen der Qualitätssicherung sein.

Das Eckpunktepapier:
https://www.heilpraktiker1.de/wp-content/uploads/2021/07/eckpunkte-papier.pdf

Neue Domain für die Verbandszusammenarbeit:
https://www.heilpraktiker1.de/voller-einsatz
Dies ist die Domain für alle Verbandsvorstände zur Kommunikation mit dem Gesundheitsministerium und der Politik. Die Kommunikationsstruktur stellt sicher, dass sich nun kein einzelner Verband oder -Zusammenschluss in den Vordergrund spielen und vermeintlich für alle HP agieren kann. Herr Zellerer/ Continentale Versicherung München hat als Hauptversicherer in der Berufshaftpflicht für Heilpraktiker:innen vor Jahren die Domain: <www.Heilpraktiker1.de> und die entsprechende Mailadresse reserviert und stellt uns diese inklusive verbandsneutraler Diskussionsplattform zur Verfügung. Diese Organisation hat den Prozess zum Eckpunktepapier zum Beruf der Heilpraktiker:innen maßgeblich unterstützt.

Weitere Informationen zum Gespräch mit den Mitgliedern des Bundestages
finden sich hier