|
Aus aktuellem Anlass haben wir uns
als Berufsverband entschlossen Informationen zum Thema HPV-IMPFUNG
öffentlich zu machen Aufgrund der massiven Werbung für
diese Impfung, sehen wir uns veranlasst, unabhängig von finanziellen
Interessen, Kolleginnen kritische Informationen zukommen zu lassen.
HPV - teure Impfung mit wenig Nutzen
Impfung “gegen” Gebärmutterhalskrebs?
In einer groß angelegten Marketingkampagne ist es dem Hersteller
des neuen Impfstoffes gegen krebsauslösende HP-Viren gelungen,
MedizinerInnen und Krankenkassen von der zwingenden Notwendigkeit
dieser Impfung zu überzeugen. Es wird die Hoffnung geschürt,
dass somit Gebärmutterhalskrebs vermieden werden kann. Etwa
80% aller Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV,
bei den meisten heilt die Infektion von alleine wieder aus. Bei
ca. 1% der Frauen kommt es in der Folge zu Gebärmutterhalskrebs.
1,8 % aller Krebstodesfälle von Frauen in Deutschland ist
auf Gebärmutterhalskrebs zurückzuführen. D.h.,
Gebärmutterhalskrebs ist keine sehr häufige Erkrankung
in Deutschland und zudem meistens gut behandelbar.
Der viel beworbene Impfstoff schützt nach
den neuesten Studien in der Praxis zu 44 % gegen HP-Viren der
Stämme 16 und 18. Gegen 46 % der Viren schützt er nicht.
Entsprechend der Studie wirkt der Impfstoff nicht bei Frauen,
die schon infiziert sind. Das bedeutet, die Impfung ist nur für
die Zielgruppe der 12 bis 17jährigen Mädchen vorgesehen.
Genau die Personengruppe, die in keiner Studie mit aufgenommen
war. Langzeitstudien gibt es bisher in keiner der getesteten Gruppen,
die Studien liefen höchstens über 5 Jahre. Eine Impfung
ersetzt zudem nicht den qualitätsgesicherten Abstrich zur
Krebsfrüherkennung, den sogenannten PAP-Abstrich.
Um diesem Jubelgesang über die neue Impfung
etwas entgegenzusetzen, ist es dringend notwendig, Frauen unabhängige,
umfassende und zutreffende Informationen zu bieten.
Gerne vermitteln wir kompetente Referentinnen
zu diesem Thema.
Sollten Sie Interesse haben in Kooperation mit uns Informationsveranstaltung
zu den Themen HPV-Impfung und MammographieScreening zu organisieren,
dann melden Sie sich in der Geschäftsstelle.
Sollten Sie Interesse haben in Kooperation mit
uns eine Informationsveranstaltung zu organisieren, dann melden
Sie sich bitte in der Geschäftsstelle.
Informationen:
Berufsverband für Heilpraktikerinnen LACHESIS e.V.
Geschäftsstelle
Forellensteig 4, 14542 Werder/Havel, Tel: 03327-668480
Email:
, www.lachesis.de
Internetadressen zu Gebärmutterhalskrebs, HPV und zur
Impfung
Pressemitteilung
zur HPV-Impfung von des Bundesverbandes der Frauengesundeheitszentren
- von Lachesis e.v. unterzeichnet.
Presseerklärung des "Arbeitskreises
Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft":
Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und
ein Ende der irreführenden Informationen (PDF-Download,
113 KB)
Flyer vom Netzwerk FrauengesundheitTempelhof-Schöneberg
(Berlin)
zu HPV auf deutsch (PDF,
228 KB) und türkisch
(PDF, 845 KB).
nach oben
Stand:
05.08.11
|